Voraussetzungen für neue Freifunk-Zugänge in Flüchtlingsunterkünften

Freifunk Cottbus würde gerne freien WLAN-Empfang auch in Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge ermöglichen.  Die Voraussetzungen sind im Prinzip die gleichen wie überall; eine Besonderheit besteht jedoch eventuell in einem fehlender DSL-Zugang vor Ort.

Notwendig ist ein möglichst guter DSL-Anschluss entweder direkt in der Gemeinschaftsunterkunft oder so, dass diese über Vermittlungsrouter erreicht werden können. „Normale“ Vermittlungsrouter schaffen wenige hundert Meter; es gibt aber auch die Möglichkeit, über Richtfunk von höheren Gebäuden oder so wesentlich größere Strecken zu überbrücken.

Der DSL-Anschluss muss natürlich bezahlt werden und hat einen eigenen Router (vom Anbieter gestellt oder durch besseren ersetzt, zB Fritzbox).

Am DSL-Anschluss wird ein weiterer  WLAN-Router für Freifunk angeschlossen. Auf den wird die Freifunk-Software aufgespielt, die eine verschlüsselte Verbindung („Tunnel“) zum zentralen Freifunk-Server herstellt, der als Provider von der Störerhaftung entbunden ist.

Als Vermittlungsrouter kommen weitere WLAN-Router in Frage (auch ohne Anschluss an DSL; die brauchen dann nur Stromanschluss). Diese können auch mit Richtfunk ausgestattet sein.

Zum Einrichten braucht man einen Menschen, der weiß, was er zu tun hat, danach sollte eigentlich keine Wartung mehr nötig sein.

Dokumentation wäre gut, damit man auch weiß, dass der Zugang existiert. Diebstahlsicherung und Wetterfestigkeit der Technik sind Probleme, die irgendwie sinnvoll gelöst werden müssen.

Hilfe bei der Umsetzung gibt es bei der Freifunk-Community.

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